Mit „re-Vision“ bieten wir einen intensiven Prozess der Selbsterfahrung auf der Basis von balance an. Dabei halten wir uns nicht lange mit der »Aufwärmrunde« auf. Wer hier im Stuhlkreis sitzt, kennt die Atmosphäre aus balance und weiß, warum sie / er hier ist.

Diese 2,5 Tage stehen ausschließlich für die Arbeit an den eigenen Themen zur Verfügung.

re-Vision bietet einen geschützten Raum, um zunächst zu sehen und zu spüren »was ist«. Eine »Aus-Zeit«, fernab der inneren und äußeren Geräusche momentaner Alltage. Eine Einladung zum Ge-wahr-werden, zur Erneuerung des Kontakts mit der eigenen Wesentlichkeit, mit dem, worum es »eigentlich« geht, zum Neujustieren des inneren Kompasses.

Auf dieser Basis zeigen sich im re-Visions-Prozess die Themen, die „anstehen“. Gemeint sind damit jene Blockaden und Muster, die in den Alltagen unsichtbar an der Regie beteiligt sind und jetzt den Reifegrad erlangt haben, „entzaubert“ bzw. verstanden und neu integriert zu werden. Mitunter scheint es ausgerechnet unmittelbar vor solch einem Schritt vollkommen unklar, worum es gehen könnte. Im Kreis mit maximal elf weiteren Männern und Frauen, begleitet von einem Team aus zwei Trainern und mit Hilfe der Stille und Klarheit der Arbeitsweise im Training wird es möglich, sich diesen Themen zu zuwenden.
re-Vision hat den Anspruch, Anleitung, Ermutigung und Begleitung für einen weiteren persönlichen Reifungsschritt zu sein.

Ziele re-Vision

  • Standortbestimmung, Klarheit über die momentane innere und äußere Lebenssituation aus der Perspektive des eigenen Wertesystems
  • Erkennen und Auflösen unterschwelliger Verhaltensblockaden
  • (Re-) Integration belastender Lebensereignisse in ein lebensbejahendes selbstbewusstes und eigenverantwortliches Zukunftskonzept
  • Be-Sinnung, Integration des körperlichen, seelischen und sozialen Realitätsbezugs
  • Vitalisierung, Stärkung, Erschließen persönlicher Kraftquellen

Die methodische Grundidee für re-Vision lautet:

12 Frauen und Männer verbringen mit der Begleitung zweier Trainer 2,5 Tage Zeit miteinander um sich selber zu reflektieren und sich Raum für ihre „unfertigen“ Themen zu gestatten. Der Prozess beinhaltet eine Standortbestimmung zu den aktuellen Lebensthemen, eine sensible Reflexion der inneren Situation und das (Re-)Aktivieren von Ressourcen.

Die Gruppe ist Halt und authentischer Impulsgeber. Die Arbeit ist im Schwerpunkt zukunfts- und lösungsorientiert. Die Auswahl der Methoden richtet sich nach der jeweiligen Fragestellung und dem Reifegrad der Gruppe.

Auf der technischen Ebene kombinieren wir
auch in re-Vision verschiedene Methoden:

  • Geleitete Selbstreflexion
  • Einzelberatung, Coaching
    (jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, die Trainer unter vier Augen zu sprechen)
  • intendierte Gruppendynamik
    (Lutz von Rosenstiel, Encounter-Tradition)
  • Psychodrama
    (Moreno)
  • Meditation
    (Yoga, Tanz, Bewegung, Stille)
  • Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation
  • Familien- und Organisationsaufstellung
    (Bert Hellinger, Albrecht Mahr)
  • hypnotherapeutische Techniken
    (Gunther Schmidt)
  • köperpsychotherapeutische Verfahren
    (H.-J. Maaz, Alexander Lowen)
  • tiefenpsychologische Ansätze
    (S. Freud, C.-G. Jung)
  • systemische Ansätze
    (Paul Watzlawick, Gunther Schmidt, Milton Erickson)

Im Vergleich zu balance ist die Ausrichtung mehr lösungs- und zukunftsorientiert. Die Auswahl der Methode richtet sich nach der jeweiligen Fragestellung und dem Reifegrad der Gruppe. Die Abendstunden werden in das Training einbezogen.

„Life moves pretty fast. If you don’t stop and look around, once in a while, you could miss it!“
(Ferris Bueller in Ferris Buellers day off)

Eine Standortbestimmung, das Nachjustieren des inneren Kompass, die Verortung des alltäglichen Handelns und Nichthandelns in den Kontext des eigenen Lebenslaufes sollte jeder Mensch gestatten – hin und wieder.

re-Vision macht sich den Umstand zu nutze, dass wir aus balance bereits eine Vertrauensbasis miteinander haben und auch in der Arbeitsweise „eingeschwungen“ sind. Damit kann es schnell „zum Punkt“ kommen.

  • Für die Teilnahme an re-Vision ideal:
  • 3 Jahre oder mehr nach balance oder der letzten re-Vision
  • hohe Bereitschaft und Fähigkeit, sich auf einen offenen und intensiven Prozess in einer Gruppe einzulassen
  • es ist „was dran“